Das Tutorial ansehen
Schritt 1: Den Anfang des Abschnitts finden
Klicke auf das Zeitlineal der Timeline oder nutze die Pfeiltasten, um den Playhead auf das genaue Frame zu setzen, an dem dein Export beginnen soll. Zoome in die Timeline, wenn du mehr Präzision brauchst. Du kannst die Sequenz auch abspielen und im richtigen Moment mit der Leertaste anhalten.

Schritt 2: Den In-Punkt setzen
Drücke bei richtig platziertem Playhead die Taste I. Das setzt den In-Punkt, also das erste Frame, das exportiert wird. Alternativ nutzt du Mark In im Menü Sequence oder die Klammer-Schaltfläche unter dem Program Monitor.
Schritt 3: Den Out-Punkt setzen
Bewege den Playhead zum letzten Frame, das du behalten möchtest, und drücke O, um den Out-Punkt zu setzen. Der Bereich zwischen den beiden Punkten bekommt in der Timeline einen helleren grauen Hintergrund. Alles außerhalb dieses grauen Bereichs wird nicht exportiert. Prüfe also, ob der Bereich alle Clips, die Musik und die Effekte abdeckt, die du brauchst.

Schritt 4: Die Export-Einstellungen öffnen
Drücke Ctrl + M (Cmd + M auf dem Mac), um das Export-Fenster zu öffnen, oder gehe zu File > Export > Media. Links siehst du dein Ziel, zum Beispiel Media File, in der Mitte Dateiname, Speicherort, Preset und Format. Wähle das Preset, das du normalerweise nutzt. Im Video kommt ein H.264-Preset in 4K zum Einsatz.
Schritt 5: Die Range-Einstellung prüfen
Suche unter der Vorschau das Dropdown Range. Es legt fest, wie viel deiner Sequenz exportiert wird, und sollte auf Source In/Out stehen, damit Premiere die eben gesetzten Punkte verwendet. Das Dropdown bietet außerdem Entire Source, Work Area und Custom.
Schau dir die Details am unteren Rand des Export-Fensters an, um zu prüfen, ob es geklappt hat. Im Video ist die Quelle etwa 31 Sekunden lang, während die Ausgabelänge etwa 9 Sekunden anzeigt. Das zeigt dir, dass nur der markierte Abschnitt gerendert wird.

Schritt 6: Auf Export klicken
Klicke unten rechts auf den blauen Button Export. Premiere Pro zeigt ein Fortschrittsfenster für das Encoding und speichert eine Datei, die nur den Abschnitt zwischen In- und Out-Punkt enthält. Wenn du im Hintergrund rendern und dabei weiter schneiden möchtest, nutze stattdessen Send to Media Encoder.
Tipps
- Punkte danach löschen. Drücke Ctrl + Shift + X, um In- und Out-Punkt zu entfernen, damit dein nächster Export nicht versehentlich auf denselben Abschnitt begrenzt ist.
- Einen Punkt verschieben. Ziehe den Rand des grauen Bereichs im Zeitlineal, um In- oder Out-Punkt anzupassen, ohne von vorn zu beginnen.
- Nur ein einzelnes Frame? Nutze die Kamera-Schaltfläche unter dem Program Monitor, um statt eines Videos ein Standbild zu exportieren.
FAQ
Wie exportiere ich nur einen Teil einer Sequenz in Premiere Pro?
Setze mit I einen In-Punkt und mit O einen Out-Punkt, öffne den Export mit Ctrl + M und stelle sicher, dass Range auf Source In/Out steht.
Warum exportiert Premiere Pro trotzdem meine ganze Timeline?
Wahrscheinlich steht die Range-Option auf Entire Source. Ändere sie im Export-Fenster auf Source In/Out und prüfe, ob die unten angezeigte Ausgabedauer zu deinem Abschnitt passt.
Was ist der Unterschied zwischen Source In/Out und Work Area?
Source In/Out nutzt die In- und Out-Punkte, die du mit I und O setzt. Work Area verwendet stattdessen die Work-Area-Leiste der Timeline, die viele Cutter nie einschalten.
Exportieren ist nur ein Teil eines schnellen Workflows. Unsere Premiere Pro Plugins sparen dir die vielen wiederholten Klicks bei Effekten, Keyframes und Ebenen. Plugins ansehen








